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„Mich freut jede einzelne Geschichten von einem Menschen, der einen Schritt nach vorn gemacht hat in Richtung Selbstständigkeit, Teilhabe und Genesung.“

Michael Frommhold

Geschäftsführer, Notdienst für Suchtmittelgefährdete

und -abhängige Berlin e.V.

Michael Frommhold unterstützt als Geschäftsführer des Notdienstes für Suchtmittelgefährdete und -abhängige Berlin e.V. Menschen, die viele Probleme haben. Wie bei anderen sozialen Einrichtungen drehen sich seine eigenen Sorgen um Räume. „Wir brauchen abgesicherte Standorte vor allem für unsere Suchtberatungsstellen“, sagt er. Soziale Träger seien derzeit immer von der Kündigung bedroht. „Das Land sollte Räumlichkeiten für soziale Träger zur Verfügung stellen, für zehn Jahre und länger“, wünscht sich Michael Frommhold.

„Mich freut jede einzelne Geschichte von einem Menschen, der einen Schritt nach vorn gemacht hat in Richtung Selbstständigkeit, Teilhabe an der Gesellschaft und Genesung“, sagt Michael Frommhold. Er weiß, was es bedeutet, abhängig zu sein, denn er war selbst betroffen. „Ich will anderen Menschen, die sich in ähnlichen Situation befinden wie ich damals, Hilfe und Unterstützung anbieten“, erklärt er.

Mit diesem Wunsch ist er nicht allein. „Ich bin es nicht, WIR alle im sozialen Bereich Tätigen  machen Berlin zusammen ein Stück besser“, sagt Michael Frommhold. Der Verein betreibt Suchtberatungsstellen, Notunterkunft für Drogenabhängige, Psychosoziale Betreuung für Substituierte, unterstützt Kinder, die in Suchtfamilien aufwachsen und vieles mehr. Insgesamt stellen 180 Personen die Hilfen sicher.

Wenn sich Michael Frommhold noch etwas wünschen dürfte, dann wäre das ein Landesrahmenkonzept für die Suchthilfe. Darin sollten die Ziele langfristig definiert werden - und die Finanzierung. „Alleine unsere zentrale Beratungsstelle Drogennotdienst hangelt sich seit 1984 von Jahr zu Jahr von einer Zuwendungsfinanzierung zur nächsten. Das bringt enorme Risiken“, sagt er. Der Verein hat aber noch andere Baustellen. „Die Digitalisierung steht jetzt an, um die Zugangsschwellen zu unseren Angeboten weiter zu reduzieren “, sagt Michael Frommhold. Wieder ein Schritt, um Berlin ein Stück sozialer zu machen.

 

Mehr Infomationen: www.drogennotdienst.de

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